Haltung und Daumenposition

Hallo Ihr Lieben!

Es gab ja viele Themen-Vorschläge, für die ich mich ganz herzlich bei euch bedanken möchte. Hier also mein erster Blog - danke für die Geduld :-)! Lasst mich wissen, wie es euch gefällt und ob ihr etwas damit anfangen könnt! Wie ich schon anfangs erwähnte würde ich mich freuen, wenn eine rege Disskussion entstehen würde. Für Nachfragen oder weitergehende Erklärungen stehe ich gerne zur Verfügung!

Der nächste Artikel wird in Kürze online gestellt! Also: Stay Tuned!

Liebe Grüsse und viel Spaß, Markus

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Comments (47)

Chrisian

Februar 16th, 2009 at 14:49    


Hallo Markus,

eine gute Idee deine “Setzer’s Corner”!
Vor allem finde ich es sehr gut wirklich bei den Grundlagen, nämlich der Haltung anzufangen, da aus eine fehlerhaften Haltung oft viele Technikprobleme entstehen können. ALso, weiterhin frohes schaffen! :)

Rudolf Grauberger

Februar 16th, 2009 at 15:57    


Hallo Markus.

Ich finde nicht nur die Idee mit der Setzer´s Corner sehr gut, sondern auch nach wie vor deine Umsetzung. Das Video ist für Anfänger - meiner Meinung nach - wirklich sehr informativ und hilfreich. Und selbst halbe Profis, können sich bekanntlich bei Basics - Videos immer wieder etwas neues aneignen, was sie vergessen haben. Dass ist wirklich das tolle an deinen Videos und deinem Unterricht. Freue mich sehr dich bald in Frankfurt zu treffen.

Liebe Grüße,
Rudi

Andi

Februar 16th, 2009 at 19:10    


find ich sehr sehr schön zusammengefasst. Werde das Video mal meinen Schülern ans Herz legen ;-)

Ich freu mich auf den Workshop in 2 Wochen

PASCOW

Februar 16th, 2009 at 21:03    


hallo markus!

fängt ja schonmal toll an :)
Wenn du das langfristig betreiben solltest, leistest du echt nen super beitrag für die community

gruß oli

Dude

Februar 16th, 2009 at 21:45    


finde das Video sehr gut, ich hab nur eine Frage zum geknickten Handgelenk bei der Greifhand. Ich hab nämlich schon von mehreren Seiten gehört, dass man gerade bei der Greifhand das Handgelenk möglichst wenig knicken soll, damit die Sehnenscheide weniger Reibung verursacht. War das nun alles Quatsch oder ist das eher Ansichtssache? Kann ich die Haltung aus dem Video bedenkenlos übernehmen, oder gibt es da andere Ansichten? Bitte nicht falsch verstehen, aber ich hab einfach Angst vor dem Schreckgespenst Sehnenscheidenentzündung.
Grüße,
Der Dude

stefan

Februar 16th, 2009 at 23:55    


hi markus / klasse beitrag / finde auch, dass das bei weitem nicht nur für anfänger interessant ist / freu mich auf nächsten monat - grüsse aus münchen, stefan

klem

Februar 17th, 2009 at 00:58    


… öhmnnn, die blonde da links neben dir, … äh….., ja.

ist das deine tochter?
die bewegt sich ja gar nicht!!!!!

……bin ja ganz irrrrrrritierrrt.

..okay, ich achte jetzt auf die schulter.

,-)

markus_setzer

Februar 17th, 2009 at 09:45    


hallo dude,

ich kann natürlich immer nur meine sicht der dinge schildern. fakt ist allerdings, dass diese von mir gezeigte haltung die “schulmässige” ist. aber wenn du dich versichern willst: schau dir doch mal bitte z.b. führende bassisten bei YouTube an…

mit einem geraden handgelenk ist der E-Bass, gerade in tiefen Lagen nicht zu beherrschen! nicht im “ein finger pro bund”-system!

sehnenscheiden entzündungen haben meiner ansicht nach auch ganz andere ursachen!! so wie ich es auch in dem video sage: wenn der körper dir signale in form von schmerzen gibt: AUFHÖREN!!! ENTSPANNEN!! meine erfahrung ist, dass bassisten, die chronische schmerzen z.b. in form einer sehnenscheiden oder auch anderen entzündung haben, aus, z.b. übermässig ausgeprägtem ehrgeiz, über die schmerzgrenze gespielt und geübt haben!! das ist ganz schlecht!!

ich kann nicht auf die entfernung sagen, ob es bei dir physiologische oder anatomische nachteile gibt! um das zu überprüfen, solltest du einen erfahrenen bass-lehrer aufsuchen. keinen gitarren-lehrer!!!! oder auch mal einen physiotherapeuten fragen!

ich spiele seit über 20 jahren so und habe viele kollegen und schüler die ebenfalls so spielen! von einer sehnenscheidenentzündung haben die mir nicht berichtet!

du solltest dir auch keine angst machen lassen! sei wachsam und spüre in deinen körper, wenn du diese haltung spielst! und wenn du auf deinen körper hörst, wird dir auch nichts passieren!

du solltest auch bei deiner haltung nicht dokmatisch sein. wenn du verspannungen spürst, oder dir etwas weh tut, versuche beim spielen kleine korrekturen vorzunehmen und die haltung zu verändern. sorge für entspannung!

ich habe als junger bassist z.B. in einer Tanz-und TOP-40-Band gespielt. da kommt es dann morgens um 4.00 uhr, wenn du müde bist nicht drauf an, dass du eine perfekte haltung hast. da habe ich “Sexy” von Marius auch gerne mal im Kontrabass-Fingersatz gespielt! oder bei achtel-nummern zur entspannung des arms den flügel ausgefahren oder den daumen über den hals gelegt! das ist dann ganz normal!

Es kommt also nicht darauf an, diese Haltung permanent und immer zu spielen! du solltest sie nur beherrschen, damit du im fall der fälle auch “ein finger pro bund” in der ersten lage spielen kannst!

ich hoffe ich konnte dir helfen und deine frage beantworten!

vielen dank für deinen beitrag und viele grüsse, markus

Marius

Februar 17th, 2009 at 11:05    


Hi Markus!

Eine wirklich tolle Idee, und wie Pascow schon schrieb ein klasse Beitrag zur Bassisten-Community! Dafür einfach ein herzliches Dankeschön!

Ich denke das Video ist für Anfänger und auch Profis wirklich eine gute Hilfe, und hoffe das es noch mehr geben wird.

Einziges Manko am Video ist das Du, dein Bass und teilweise auch deine Hände durch den Schatten des Fensters nicht immer gut zu sehen bist. Ich war auch wie klem erst von dem blonden Wesen sehr abgelenkt, habe mir dann aber als nach gut 1Min. keine Bewegung kam das Video nochmal von vorn angesehen.

Mach weiter so!

MfG Marius

förb

Februar 17th, 2009 at 11:34    


Top! Vielen Dank für das Video!!

Ist wirklich wie schon erwähnt ein klasse Beitrag für die Community. Schön dass es Professionelle (*g*) gibt die sich solche Mühe machen! :-)

Ich muss mit erstaunen feststellen, dass ich, obwohl nie Unterricht genossen, genau diese Haltung spiele und auch auf die Sachen achte die Du ansprichst! Instinktiv richtig gemacht…puuuh!

Bin gespannt was hier noch alles kommt! Auf jeden Fall werd ich das mit sehr großem Interesse weiterverfolgen! Danke nochmal für dein Engagement!

Gruß
förb

Willie

Februar 17th, 2009 at 11:52    


Hallo Markus,
super, beide Daumen hoch. JEtzt lerne ich auch mal richtiges speilen. :) Hab das Video gleich an ein paar Kollegen weitergeleitet.
Nur ein kleiner Kritikpunkt, wenn’s erlaubt ist, eine besser Ausleuchtung, bzw. nicht soviel Licht/Schatten wären klasse und evt. ein heller Bass. Dann sieht man auch den Piuckup. :-)
Ansonsten, ich freu mich schon auf den nächsten Beitrag.
und TSchoe
Willie

Sam Steiner

Februar 17th, 2009 at 13:19    


Hier noch ein kleiner Hinweis für diejenigen, die sich gefragt haben, was dieses farbige Symbol oben rechts in jedem Kommentar soll:

Das ist ein sogenannter Gravatar. Du kannst das einmal in 2 Minuten einrichten auf http://www.gravatar.com und danach erscheint es automatisch in allen Blogs, in denen du mit dieser E-Mail-Adresse kommentierst…

Hans Wieland

Februar 17th, 2009 at 20:41    


Hallo Markus,

gute Lesson, aber bitte besorg Dir zwei Scheinwerfer, damit Du nicht immer in der Sonne sitzen musst! Dann gibt´s auch keine dunklen Schatten mehr und man sieht den Tonabnehmer - pardon, Pickup.

Gruß

Hans

PASCOW

Februar 17th, 2009 at 20:57    


nun ja…. so schlimm war die sonne doch auch nicht :)

Nobody

Februar 18th, 2009 at 09:20    


moin Markus,

finde das Video für mich als Anfängerin sehr gut. Verrat mir aber bitte mal, wie ihr das macht, dass die Finger der linken Hand relativ gerade bleiben?
Ich krieg das nicht hin :-)

markus_setzer

Februar 18th, 2009 at 14:07    


hallo ihr lieben,

vielen dank für eure kommentare, antworten und vorschläge!

in bezug auf das licht: ich habe drüben bei bassic.ch (tipps zum Üben) schon was dazu geschrieben.

die ersten drei filme sind halt so…aber ich verspreche wir bessern uns!!

für mich steht halt immer die didaktik und der inhalt im vordergrund, aber das trashige feel darf natürlich nicht auf kosten der anschaulichkeit gehen!!

@nobody: das kommt mit der zeit und mit dem üben!! versuche doch mal folgenden trick:

setze deinen mittel- und ringfinger deiner greifhand z.B. im fünften und sechsten Bund auf der D-Saite direkt neben den bundstäbchen zum greifen auf die saite! das ist so ein bischen wie “nano-nano” :-) die finger sind dabei leicht gekrümmt!

dann versuchst du VORSICHTIG! den zeigefinger in das vierte bund zu legen ohne das die anderen beiden sich aus ihrer position bewegen. dein zeigefinger müsste sich jetzt ein wenig seitlich auf die seite drehen…den kleinen finger legst du jetzt ins siebte bund. wenn alle finger ihre position behalten, stellt sich so meistens die “perfekte” handhaltung ein. jeden tag ein paarmal üben!! und wenn die hand aua sagt: Pause machen und entspannen!!!!

wenn dir die vierte lage (zeigefinger) zu hart bzw. zu weit auseinander ist…dann geh einfach den hals weiter rauf (z.b. siebte lage für den zeigefinger)

und sag mir ob´s geklappt hat und wie du damit klar kommst!!(mann ist das kompliziert zu beschreiben…ein neues thema für den nächsten video -blog… :-)

viele grüsse an alle!! und votet für mich und sagt mir wie ihr klar kommt!

und nicht vergessen weitere themenvorschläge zu machen!!!!

markus

Sam Steiner

Februar 18th, 2009 at 14:34    


Ihr dürft natürlich auch in anderen Bass-Websites, Blogs und Foren auf diese nützlichen Videos hinweisen (wenn ihr dort auch aktiv seid - bitte nicht einfach deswegen irgendwo anmelden).

Bassic/Bassnews hat mit sinnvollen Empfehlungen kein Problem (natürlich). Im Gegenteil - wir sind darauf angewiesen, dass ihr von dieser Reihe auch mal weitererzählt (auch offline).

Allerdings ist mir dabei wichtig, dass man nicht damit nervt. Wenn man Mehrwert liefern kann, sind Leute dankbar - niemals aber spammen!!

Sam Steiner

Februar 18th, 2009 at 14:36    


Thumbs-Up an Markus und Willie, dass ihr schon bei http://www.gravatar.com eure Bildchen reingeladen habt :-) so bekommen die Kommentare eher noch “Gesichter”.

Tom

Februar 18th, 2009 at 17:46    


Prima, das hätt mir mal einer sagen sollen, als ich anfing. Aber Markus, du hast eine ganz wichtige Ansage an Deine Schützlinge vergessen: Lächeln, Bass spielen macht Spaß !

nobody

Februar 19th, 2009 at 08:45    


Moin Markus,
zunächst mal Danke für den Tipp.
Hab das jetzt mal mit der Handhaltung ausprobiert.
Kriege die Hand auch weit genug auseinander, aber was ist mit der G-Saite?
Wenn ich die Finger gerader habe, klingt die G-Saite nicht mehr, ich dämpfe sie also mit den Fingern. Wenn die G-Saite noch klingt, sind meine Finger wieder gebeugter. Was mache ich falsch?

markus_setzer

Februar 19th, 2009 at 19:15    


hallo nobody,

ich glaube nicht, dass ich verstehe was du meinst…

wenn du die finger auf der D-Saite hast, so wie von mir oben beschrieben, soll natürlich auch die D-Saite klingen und nicht die G-Saite…

oder meinst du es in bezug auf das abdämpfen der saiten…?

vg, markus

nobody

Februar 19th, 2009 at 20:41    


hi Markus,

was ich meine ist folgendes, wenn ich mit dem Finger auf der D-Saite ein f spiele und den Finger dabei gerade lasse, klingt das f auf der D-Saite, aber die G-Saite klingt nicht mehr.
Bei der Gitarre mußte ich die Finger früher so setzen, dass beide Saiten noch klingen.
Vielleicht ist das jetzt etwas klarer geworden, ich hoffe es.
LG
Nobody

markus_setzer

Februar 19th, 2009 at 23:42    


hallo nobody,

ah! jetzt verstehe ich, was du meinst!

ja, das ist auch so gewollt! der zeigefinger übernimmt in diesem moment eine dämpfaufgabe!
beim bass klingt (erstmal) ein ton zur richtigen zeit und definiert! das heisst eine saite schwingt und die anderen drei werden am schwingen gehindert, also gedämpft. so kann der eine ton frei und ungestört schwingen und klingen!

wir spielen ja bass!! und nicht gitarre!!
das sind zwei unterschiedliche instrumente!
also alles richtig gemacht!

viele grüsse, markus

nobody

Februar 20th, 2009 at 07:50    


Moin Markus,

danke für die Antwort.
Brauch mir also die Finger gar nicht so verbiegen :-)
Das war dann nämlich mein Fehler.
Also kann ich jetzt entspannter weiterüben.

Dir ein schönes WE

Nobody

Lodi

Februar 23rd, 2009 at 23:11    


Ui, grad hab ich dies hier entdeckt.
Schön, dass du das machst, Markus, vielen Dank!

SlapShot

Februar 28th, 2009 at 16:49    


Sehr schönes Video.
Fände es allgemein sehr gut richtig schön von 0 auf 100 zu starten damit alles was haben. Die richtige Haltung finde ich extrem wichtig und versuche sie schon seit ich spiele richtig auszuführen weil man sich auch später bei schwierigen Sachen einfach leichter tut. seit meinem Umstieg von Jazz auf Precision Bass hab ich arge Probleme mit der 1 Finger pro Bund Technik da die Grösse der Bünde echt extrem sind im vergleich zu nem Jazz oder Ibanez. Ich habe auch ziemlich kurze Finger und wollte den Preci deswegen schon verkaufen obwohl ich ihn doch so liebgewonnen hab. Da mich auch mein Lehrer davon abgehalten hat und mir versichert hat dass man jeden Bass auch mit kurzen Fingern spielen kann werde ich weiter üben. Würde mich freuen wenn du im nächsten Video auch kurz auf die Finger pro Bund Technik eingehen würdest wo man sie gut erkennt vor allem auch während dem spielen verschiedener Bünde/Töne.

Freu mich jetzt schon auf das nächste Video. Wollte mir erst die DVD von dir holen aber denke dass sie noch etwas über meinem Niveau liegt.

Gruss

Calo

März 4th, 2009 at 14:30    


Hallo Markus,

Deine Videos sind zwar auf Anfänger zugeschnitten aber trotzdem waren sie für
mich sehr interessant.

z.B die Unterscheidung “alte” und “neue”
Slaptechnik.
Innerhalb von Minuten konnte ich Dank deiner Erklärung meinen Sound aufwerten.
nun kann ich alt und neu bewußter mischen.

Auch deine Erläuterungen zur Daumenposition waren hilfreich.
Mir wurde ein schon ins Unterbewußtsein
abgerutsches Wissen wieder in den Focus gerückt.
Nun werde ich diese Technik wieder gezielter und effektiver üben.

Auch hierfür einen Dank.

markus_setzer

März 4th, 2009 at 15:49    


hallo SlapShot,

ich will hier keine verkaufsgespräche führen oder für meine DVD argumentieren oder werben, aber sie heisst ganz bewusst 1.0.

es geht ganz von vorne los mit Ganzen Noten. Die DVD ist so produziert, dass auch Anfänger da direkt mitspielen können!

hallo Calo,

vielen dank! schön zu hören!

viele grüsse und viel spass weiterhin, markus

horst rost

März 6th, 2009 at 15:53    


Beim Introspiel scheinen Slapsound zu hören?!
Es wird aber kein Pop gespielt… ist das mehr gemacht in dem besonders fest gezupft wurde?

markus_setzer

März 23rd, 2009 at 16:38    


hallo horst,

nein, ich slappe bei dem groove überhaupt gar nicht. das ist alles mir den “Fingern” also im normalen finger-anschlagstil gespielt. die unterschiedlichen sounds, also auch den “slap” erzeuge ich mit den fingerkuppen. hier halt besonders hart angeschlagen!

dynamik ist beim ton und sound ein ganz wichtiges feld.

viele grüsse, markus

Tom

März 23rd, 2009 at 17:07    


Horst,

schau Markus beim nächsten Workshop mal auf die Finger. Sieht aus wie Leerlauf, hat aber richtig Zing dahinter. Ich versuch das die ganze Zeit nachzumachen und bin jetzt erst mal ein Fall für die medizinische Abteilung…… Dieser Anschlag (und der Ton, der dabei entsteht) ist mir noch vor allen sonstigen Kunststücken als Erstes aufgefallen.

Grüße

Tom

Christoph

März 28th, 2009 at 14:28    


Hi,

ja sehr gut erklärt, aber mir fällt immer auf, dass ich mein Gesicht und meine Haltung nicht verkrampfe weil ich mit dem Bass nicht zurecht komme sondern weil ich der Musik folge und mein Körper auch auf diese Weise in der Musik aufgeht. Weiss nicht wie es bei euch ist aber ich gehe mit dem ganzen Körper mit.
Also wie immer in der Musik alles relativ(;-)

Uwenberger

März 31st, 2009 at 13:38    


Klasse erklärt und immer
locker vom Hocker (:-)

Uwenberger

markus_setzer

April 1st, 2009 at 12:11    


hallo christoph und hallo uwenberger,

vielen dank!!

und in der musik sein ist immer gut!!

viele grüsse, markus

Sterni

April 26th, 2009 at 02:30    


Huhu Markus!

Klasse Videos, die Du da machst! Vielen lieben Dank für den (auch noch kostenlosen! Hammer!!) Input!

Ich hoffe, ich darf aber dennoch mal eine pure Anfänger-Frage stellen, denn ich spiele erst seit ein paar Tagen, aber ich habe die Worte meines Lehrers noch im Ohr, der mir so ziemlich zum Anfang meines Unterrichtes sagte: “Wenn einer sagt, Du sollst den Daumen auf dem Pickup (oder auf der tiefsten Saite) ausruhen, dann stimmt das nicht.”

Stattdessen präferiert er die Haltung der linken Hand mit einer Art “free floating” Daumen. Soll heißen: Er möchte, dass ich den Daumen eigentlich nie wirklich irgendwo abstütze, sondern ihn für eine effektive Saitendämpfung nutze und somit über die Längsseite des Daumens auf den Seiten liegen lasse. Er wandert sozusgen nach unten mit, je höher die Saite ist, die ich spielen will.

Seine Begründung dafür war die (für mich erst mal nachvollziehbare), dass der Ton somit sauberer werden kann, da die tieferen Saiten nicht mitschwingen können, wenn ich sie nicht spiele. Außerdem hätte dies den Vorteil, dass der Winkel des linken Handgelenkes nicht so stark ist bzw. die linke Hand nicht so abknickt und damit eine wesentlich entspanntere Spielweise herzustellen sei.

Wenn man sich aber nun Dein Video anschaut, ist durch einen Knick im Handgelenk nichts verloren, alles scheint super-locker und easy zu sein und auch Dein Ton ist natürlich mega-sauber.

Jetzt bin ich verwirrt und bitte um Hilfe! Könntest Du mir bitte sagen, was denn nun richtig ist bzw. ob es die Theorie meines Basslehrers auch Deines Wissens nach gibt und er mir das vielleicht gesagt hat, um anfangs eine lockere Spielweise zu erhalten? Es könnte ja auch sein, dass er mir Stuss erzählt hat, aber das glaube ich eigentlich nicht, denn auch seine Spielweise ist sehr sauber und locker.

Danke für Deine Hilfe!

LG, Sterni.

markus_setzer

April 27th, 2009 at 18:10    


hallo sterni,

vielen dank für dein feedback und deine frage.

du sprichst da von zwei verschiedenen philosophien.

bei der einen wandert der daumen mit, bei der anderen bleibt der daumen fix auf dem tonabnehmer oder eben beim spielen auf der D- und G-Saite auf der E-Saite liegen.

beide philosophien haben ihre berechtigung aber eben auch vor- und nachteile.

für anfänger halte ich die variante von deinem lehrer für ehrlich gesagt nicht so günstig, weil anspruchvoller. man hat keinen festen ablagepunkt, es fehlt der halt. und gerade als anfänger braucht man sicherheit!

auch beim dämpfen teilen sich bei meiner technik, die übrigens die am meisten und am weitesten verbreitete ist, die Greifhand und die Anschlaghand die Dämpfarbeit.

Noch ein wesentlicher Punkt ist für mich die Dynamik und der Ton. Also wie gestaltet sich der Anschlag und die Tonbildung. Da fiel es mir dann doch ganz leicht, mich für die feste Daumentechnik zu entscheiden.

Du musst für dich herausfinden, welche Technik für dich die beste ist und was dir eher liegt. auch wenn die meisten die feste daumentechnik spielen, heisst es noch lange nicht, dass auch du das machen musst. schau deinen lehrer an, du sagst er klingt gut! das ist doch prima!

und: hat er wirklich gesagt: “dann stimmt das nicht…?” das kann ich mir fast gar nicht vorstellen.

rede doch einfach nochmal mit ihm und schaue dir vor allem mal ganz viele verschiedene videos z.b. bei myspace oder youtube an. was machen die bassisten da?

und: “Was möchtest du…?”

finde es für dich heraus und sag mir wie es war!

vielen dank für deine anregungen und dein teilnehmen hier in Setzer´s Corner,

Markus


[...] Thema Handhaltung an. Dort werden eigentlich recht gut alle Einzelheiten zur Handhaltung erkl

Daumen verkrampft - Musiker-Board

April 29th, 2009 at 12:51    


[...] ist ein Video zur Haltung beim Bass-Spielen: http://bassnews.de/index.php/haltung-und-daumenposition/ Mit Daumenposition ist hier der rechte Daumen gemeint, aber es geht um die richtige Haltung [...]

Markus

August 12th, 2009 at 01:02    


Hallo,
Ich fange gerade nach 9 Jahren Pause wieder an, und will die Gelegenheit nutzen, diesmal alles neu und richtig zu lernen (vorher nur rumgehudelt, Autodidakt halt). Da sind deine Videos natürlich Ideal, vielen Dank!

Ich habe aber Probleme mit der Haltung. Habe den Bass jetzt schon höher gehängt, aber ich schaffe es einfach nicht den Daumen gerade zu halten. Er knickt immer “durch”, ausser wenn ich mit dem Zeigefinger greife.
Sollte der nicht immer gerade sein? Manchmal dreht er auch so ab, das er in Richtung Kopf (des Basses) zeigt. Dabei quetsche ich dann die Banane, sozusagen.

Wenn ich versuche den Daumen gerade zu halten, verlässt mich alle kraft in den Fingern, manche Sachen krieg ich garnicht hin, zum Beispiel mit Zeige- und Ringfinger auf der G Saite spielen, und dabei mit Ring- und Mittelfinger Dämpfen (wie in deinem Slap-Dämpf Video).

Kann es sein, das ich nochmal total neu ansetzen muss ?

Dank im Voraus,
Markus

Markus

August 13th, 2009 at 12:46    


Es scheint meine Frage beantwortet sich langsam von selbst, habe den Bass jetzt noch etwas höher gehängt, und wie es scheint, stehen mir lange Wochen des Übens bevor… jaja, der Jugendliche Übermut (Technik?! Ich??? Wozu?) :]

Jetz hab ich den Salat.

K

Oktober 14th, 2009 at 09:43    


[...] beiden videos ich dir sehr empfehlen kann sind die hier Haltung und Daumenposition richtig D

Evelyn

November 24th, 2009 at 12:51    


Hallo Markus,

ich finde, du hast das echt total klasse erklärt. Total ausführlich und hast auch wirklich nichts vergessen.
Ich bin grade noch dabei, alle Seiten mit meinen 4 Fingern (links) greifen zu können :-) das fällt mir im moment noch ein bisschen schwer.
hatte letztens meine erste Bass-Stunde..und der Lehrer is auch echt total lässig und super drauf.
Nur das Greifen, das muss er mir nochmal erklären, aber das hast du ja auch schon echt super gemacht, vielleicht kann ichs ja jetzt, wo ich dein tolles Erklärungs-video gesehen und verstanden hab :-)

Danke!!!

Liebe Grüße,
Evelyn

Daniel

Mai 3rd, 2010 at 20:38    


Hallo Markus,

vielen Dank für dein Video-Blog. Das ist eine gute Ergänzung zu deinen DVD’s. Ich habe zum Anschlagen eine Frage, die speziell auf die Einführungsübung auf deiner DVD abzielt: Ich habe festgestellt das ich mit den Wechseln bei “hohem Tempo” keine Probleme habe, wenn ich den Daumen nachziehe, ihn also auf die nächst tiefere Seite lege. Wenn ich ihn aber, in meinem Fall, auf der B-Saite liegen lasse, haben Zeige- und Mittelfinger beim Anschlagen irgendwie keinen Halt. Erstens klingt der Anschlag unsauber und ich treffe zweitens die nächst tiefere Saite mit. Hast du einen Tip für mich?

Vielen Dank im Voraus und viele Grüße,
Daniel

markus_setzer

Mai 6th, 2010 at 09:54    


hey daniel,

dass ist natürlich aus der ferne schwer zu sagen.

das kann ganz viele gründe haben…dafür müsste ich deine bewegung sehen und auch deine anatomie kennen…

also die nächst tiefere saite triffst du ja eh beim landen…also die bewegung des anschlagenden fingers endet an der nächst tieferen saite!

vg, markus

Daniel

Mai 7th, 2010 at 14:27    


Hallo Markus,

erst einmal danke für deine Antwort. Ich habe damals, als ich vor ca. 14 Jahren Bass spielte, gelernt den Daumen immer nach zu ziehen. Die Haltung, den Winkel zwischen anschlagenden Fingern und Daumen so groß werden zu lassen, finde ich irgendwie… komisch. Ich vermute es liegt einfach an einem Mangel an Kontrolle oder Gewohnheit.

Ich denke ich werde diesbezüglich mal ein paar Stunden Unterricht nehmen.

VG, Daniel

dongrappo (wänä)

Juli 19th, 2010 at 19:07    


hallo liebe kollegen

zu diesem thema muss ich einfach etwas schreiben.
erst einmal möchte ich markus für seine tollen videos danken, die mir oft schon sehr geholfen haben und spaß machen sie anzugucken.

jetzt zum thema. es ist schön das solch extrem wichtige themen hier dargestellt werden. jedoch habe ich speziell zu diesem video ein paar weiter gedanken.
ich selber hatte lange zeit grosse schwierigkeiten mit meinem handgelenk. sehnenscheidenentzündung und auch das karpal tunnel syndrom hat mich früher mal voll erwischt. das hieß jahre lang kein bass spielen, oder wenn dann nur mit schmerzen. (also hab ich nur blues gespielt!!) :-D
wie bei sehr vielen mitbürgern sind meine bänder und gelenke entwas verkürzt. will sagen; ich kann mein handgelenk nicht so weit einknicken wie die meisten anderen menschen. dazu kommen dann noch höhere belastungen, da die anstrengungen in meinen bändern, den sehnen etc. viel früher an die grenzen stossen.
da kann man dann entweder das spielen sein lassen, oder muss auf ein wirklich ökonomisches system umstellen.
da ca. 10-20% der bevölkerung damit zu tun haben, was übrigens vererbbar ist, denke ich schon, dass es wichtig ist diese leute nicht zu vergessen.
so achte ich darauf das mein bass eher etwas höher hängt. nicht gerade wie bei marc king, aber ein klein wenig höher, als er im sitzen positioniert ist. weiter gleiche ich mit der schulter ein wenig die fingerhaltung aus, damit auch die rechte hand relativ wenig geknickt ist. das ist also für mich einen persönlichen kompromiss finde, um möglichst lange entspannt spielen zu können. so konnte ich später auch club-gigs spielen die manchmal über 5 stunden gingen. danach hatte ich hauptsächlich ein ziehen in den schultern das sich jedoch dann relativ schnell beruhigte und das ich durch gymnastik (stärkung der schultermuskulatur) noch verbessern konnte.
zum geburtstag habe ich mir übrigens einen wirklich breiten und gepolsterten gurt gewünscht und bin sicher das er auch noch weitere verbesserung bringen wird.

so, nun ist mein beitrag recht lang geworden. doch vielleicht lesen das einige mitbetroffene.

dazu möchte ich einen link zum besten beitrag anbieten, der meiner meinung nach sich sehr, sehr gut mit meinen erfahrungen deckt.
er erklärt ( in englisch) genau die probleme, die man bei einer “falschen” technik verhindern sollte: http://www.youtube.com/watch?v=kGZikYZsyNc&feature=SeriesPlayList&p=857561FAA52C4AF0

also lieber markus, sei mir nicht böse, aber ich finde dieses video als ergänzung zu deinem beitrag aus eigener erfahrung einfach sehr wichtig!
ich freue mich schon auf deine weiteren videos und wünsche allen lesern ein entspanntes spiel!

grüsse aus bremen

dat wänä

dongrappo (wänä)

Juli 19th, 2010 at 19:20    


nachtrag;
der link im ersten beitrag bezieht sich auf die zupfende hand: hier noch zwei weitere beiträge zum thema von dave marks:
http://www.youtube.com/watch?v=eXkxu_7Tn48&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=y57-2eaTBwc&feature=channel

diese noch als ergänzung zu markus video:

l.g. wänä

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