Tal Wilkenfeld
Wieder mal eine Frau am Bass: Tal Wilkenfeld. Die junge Dame mit Jahrgang 1986 (22 Jahre!) dreht schon mächtig auf. Zu sehen ist sie schon auf Bühnen mit Legenden wie Jeff Beck, Steve Vai, Herbie Hancock und vielen weiteren.
Newbie am Bass
Sie wird als Ausnahmetalent am Bass bezeichnet. Krass daran finde ich: erst mit 17 Jahren hat sie zum Bass gewechselt. Das wäre nach meiner Rechnung im Jahre 2003. Und in meinen Augen ein “Newbie”! Sie steht aber schon mitten im Kuchen Salat drin.
Schule funktioniert für sie nicht
Kinder weghören. Tal Wilkenfeld zog mit 16 Jahren von Australien in die USA um, um sich mehr der Musik zu widmen. Zu dieser Zeit spielte sie noch gar nicht Bass. Sie hatte gerade High School geschmissen, weil “es für sie einfach nicht funktionieren wollte”.
CD “Transformation” mit 20 (und 3 Jahren Bass-Erfahrung)
Mit 20 Jahren - also 2006 - nahm sie ihre erste CD in zwei Tagen auf. Darauf sind sieben Jazz-Fusion-Tracks, die ihre Qualitäten im Bereich Komposition unter Beweis stellen. Einige sind auf der MySpace-Seite von Tal zu hören.
Schaut euch auch mal auf ihrer Website Tal Wilkenfeld um. Laut der Website spielt sie Sadowsky Bässe und über EBS Verstärker und Lautsprechern.
Quellen:
Bass-Blogger - Tal Wilkenfeld (früh gebloggt!)
Wikipedia - Tal Wilkenfeld
Official Website - Tal Wilkenfeld
- Frauen am Bass? (2 Kommentare)
- Jolana Disco Bass (1 Kommentare)
- Bund/Bundloser Hybrid von Ibanez: Ashula (2 Kommentare)
- Victor Wooten - Wooten Woods (8 Kommentare)
Filed Under: Bassisten
Tags: frauen, girls, jeff beck, tal wilkenfeld






















Comments (16)
Tim
Februar 18th, 2009 at 08:26
Hört euch “Table for one” an, mein Favorit des aktuellen Albums!
Ist unter den Videos zu finden.
Anna
November 14th, 2009 at 14:04
Sie ist wirklich ein absolutes Ausnahmetalent, endlich mal eine Frau, die auch wirklich zeigt, dass Mädels ebensogut wie Jungs einen E-Bass bedienen können.
Hoffen wir, dass sie uns noch allerlei Wunderwerke beschert
Kien
Januar 1st, 2010 at 17:37
Man sieht es doch deutlich auf den Bildern!
Sie ist in allererster Linie eine Werbefachfrau und zwar
für EBS!
Wer Ohren hat zum Hören, der wird feststellen, das bei ihr wenig bis nichts wirklich Umwerfendes zu hören ist.
Die Herrschaften, welche meinen Sie überschwänglich
loben zu müssen, sollten einmal ihre Standards und Referenzen für den Vergleich überprüfen.
Nur ein paar Beispiele: P. Palladino (allerdings in früher vorhandener Bestform), J. Pastorius, T. Levin, M. King, M. Miller, M. Davis, Meshell Ndegeocello,
P. Jones usw.
Das Beispiel Tal Wilkenfeld zeigt: Man muss davon ausgehen, das auch gestandene Musiker nicht vollkommen unabhängig sind und sich wirtschaftlichen “Argumenten” beugen müssen!
Die Zusammenarbeit mit bekannten und großen Namen sagt allein also nichts über die Qualität eines
Musikers und/oder einer Musikerin aus!
Georg
Januar 10th, 2010 at 13:24
>Kien< Du bist warscheinlich der typische “Krümelkacker” der alles (vieles) gern platt macht, was nicht “gelitten” und studiert hat. Kann man sich nicht einfach an guter Musik erfreuen? Ja, ich weiß auch, daß das hier eine spezielle Bass-Site ist, man schon bissel genauer hinschaut. Letztlich zählt aber die Musik, die Stimmigkeit der Songs.
Im RonnyScotts spielte mit Jeff Beck eine Weltklasseband …und zu der gehört TW. Hast’e das überhaupt gesehen? Es macht einen riesen Spass die Kommunikation unter den Musikern zu erleben …auch mit den kleinen Fehlern.
Muß denn alles “umwerfend” sein - und, wer bestimmt das überhaupt, die “Schneller-Höher-Weiter-Fraktion” ?? Mich ärgern solche Statements - auch Qualität hat Subjektivität …ich will es nicht näher erläutern.
Ich wünsche ihr noch viele gute Arbeit mit tollen Leuten und das sie “den Sack zu” hat, bevor sie 50 ist!
Kien
Januar 29th, 2010 at 16:10
Hallo Georg!
Es ist immer wieder köstlich wie ich missverstanden werde. Ich bin ganz und gar nicht der typische “Krümelkacker”, allerdings auch nicht der typische 0815 Standard-Durchschnitts-Lemming!
Auch mache ich nicht gerne Vieles platt. Gelitten und studierthaben ist dabei nicht im Entferntesten ein relevantes Kriterium!
Ich habe diese Besetzung in Bonn auf der Museumsmeile gesehen! Und nicht nur dieses Jeff Beck Konzert.
Ab der Guitar-Shop-Tour habe ich Beck auf jeder Tour gesehen. Jedesmal war es einerseits phantastisch, andererseits auch wieder schade, weil der Sound sehr zu wünschen übrig ließ. Am besten war der Sound
noch bei der Guitar-Shop-Tour. Ansonsten war, bzw. ist die Gitarre immer viel zu laut und der Rest, insbesondere die Keyboards viel zu leise! Bei ruhigeren Stücken, in denen Beck auch mehr Feinheiten spielen
muss, ist der Sound dann deutlich besser und lässt erahnen was auch bei den lauteren und wilderen Stücken möglich wäre. Also: Ich genieße die Live-Performance von Jeff Beck und seiner Band sehr, allerdings bleibt immer der Wermutstropfen wie viel schöner es noch hätte sein können, bzw. müssen!
Jeff Beck ist nun mal meine Leib- und Magen-Musik und ich habe fastdas ganze Material von ihm.
Am Sound der Studio-Aufnahmen gibt es kaum was zu meckern. Auch die Live-Scheibe mit der Jan Hammer Group geht völlig in Ordnung. Doch der Live-Sound der letzten drei Touren war ganz eindeutig zu schlecht, besonders bezogen auf die heutigen technischen Möglichkeiten. Jede Band kann in jeder “Hütte” und auch
Open Air phantastisch klingen und das bereits seit den 60′er Jahren! Je 6 mal habe ich Al Jarreau und Santana gesehen: Jedesmal war der Sound erstklassig. Jarreau am Tanzbrunnen Köln: Unglaublich: Die kleinsten Feinheiten der Percussion hat man glitzerklar rausgehört. Steve Hackett, Essen Gruga-Halle, Defector-Tour: Referenz-Sound!
Scheint so, dass ich verwöhnt bin was? Wenn man solche Vergleichezur Verfügung hat kann das tatsächlich ein Nachteil sein.
Gut: wie kommt Beck jetzt zu seinem bestmöglichen Live-Sound? Antwort: Simon Phillips spielt nicht nur Schlagzeug, sondern ist auch noch der Chef für den Sound: Bühne wie Halle! Es wird strickt mit In-Ear-Monitoring gearbeitet. Da kann dann Herr Beck sich in seinem Mix so laut machen lassen wie er möchte und das ganz ohne die anderen Musiker und das Publikum zu stören!
Die Traum-Band für die Fans weltweit wäre ohnehin: Phillips: Drums+Sound, Jan Hammer: Keys und Pino Palladino: Bass Wenn solch eine Besetzung für eine Welt-Tour angekündigt würde und dabei noch deutlich gemacht würde, dass Herr Phillips für den Sound verantwortlich ist, dann wäre die Tour in Null-Komma-Nichts
ausverkauft. Herr Hammer sollte dann allerdings noch seine alteanaloge Oberheim-Moog-Kombination mitnehmen, weil er nur damit diese göttlichen Sounds hinbekommt und er seine Musikalität dann am besten entfalten kann. Hör dir mal Play With Me auf der Wired und Star Cycle auf der There And Back an!
Und Herr Palladino müsste auch seine wunderschönen Chords und Flageoletts spielen und nicht wie in letzter Zeit bei Manu Katche, PSP und auch bei Herrn Beck verstecken.
Was hatte ich mich auf die Live-Scheibe von Beck mit Palladino gefreut. Dieser Bassist bei Beck: Was für gigantische Möglichkeiten!(musikalisch!) Was spielt Pino allerdings: Fast nur Standard-Begleitung und nur ansatzweise zeigt er zu was er in der Lage wäre! Sehr, sehr schade! Jeff Beck ist nun nicht mehr der Jüngste, war nie der Fleissigste und es wird eine Riesen-Chance nach der anderen in die Tonne gekloppt.
Keine Panik: Den entsprechenden Text wird Herr Beck schon noch erhalten. Simon Phillips werde ich dazu auch noch schreiben. Ob es was bringt weiß ich natürlich nicht, doch unkommentiert lasse ich das nicht stehen.
Wenn man sich sich überlegt, was da für ein wirtschaftliches Potential vorhanden ist und nicht genutzt bzw. verschwendet wird. Weiah! Vom Genuss des Musik-Kenners jetzt mal ganz zu schweigen!
Wichtig: Musik-Kenner gehören ganz und gar nicht zur “Schneller-Höher-Weiter-Fraktion” Das schliesst sich gegenseitig aus! Des Weiteren: Es gibt weit mehr Objektivität als die meisten “Menschen” wahr haben wollen. Besonders die neuesten Forschungsergebnisse im Bereich der Neurophysiologie machen das deutlich.
Jetzt zu Tal Wilkenfeld: Ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn Nachwuchs in so jungen Jahren schon solch einen Erfolg hat. Egal ob männlich, oder weiblich. Nur müssten allein schon rein statistisch gesehen solche
Blitzkarrieren: Mit 16 in Australien die Schule geschmissen, zwei Jahre Gitarre spielen, drei Jahre Bass in New York und huch mit 21 bei Chick Corea, deutlich öfter vorkommen! Man sehe sich nur die Heerscharen von Nach-
wuchsdrummern aller Altersstufen auf YouTube an und was da manche mit 12 Jahren schon können und das nicht nur technisch! Nun ja: Stutzig zu werden wird ja wohl noch erlaubt sein!
Zwei Türme von EBS? Braucht auch ein Markus Miller nicht! Ein Turm reicht. Dazu In-Ear-Monitoring und die Halle wird eh von der PA beschallt! Sieht also nach Werbemaßnahme, bzw. Sponsoring von EBS aus.
Auch gegen einen guten Geschäftssinn habe ich überhaupt nichts einzuwenden!
Aber auch das macht eben stutzig!
Was mich bei Tal Wilkenfeld wirklich stört ist der des Kaisers neue Kleider Effekt!
Die ganze Welt schwärmt geradezu euphorisch und hingebungsvoll von ihr.
Da bekommt man den Eindruck: Pastorius hat sich in Form eines nett anzusehenden Rauschgoldengels reinkarniert. Mindestens! Was ich dann allerdings gehört habe, hat diese Überschwänglichkeit bei Weitem nicht gerechtfertigt.
Diesen Effekt beschreibt auch Eugen Gürster in Die Macht der Dummheit.
Bei TW sieht der folgendermassen aus:
1: Wer mit Corea spielt muß gut sein
2: Jemand wichtiges behauptet das dann auch und begründet es “fachmännisch”
3: Plötzlich liegt es ganz allgemein in der Luft: Man ist die gut!
4: Da Niemand eventuell als Depp dastehen will, bestätigt das halt auch jeder jedem!
5: Die Presse gibt ihren Segen dazu!
Und siehe da: Die Fata-Morgana ist perfekt!
Jetzt bin ich mal ganz böse: Bei den schon angesprochenen Lemmingen funktioniert dieser Effekt ganz ausgezeichnet. Genauer: Ohne Lemminge gäbe es diesen Effekt gar nicht! J
Jetzt bekomme ich sicher Morddrohungen.
Aber ich gebe zu bedenken: Das vehemente Abstreiten dieser Tatsachen ist eben so besonders typisch für den Lemming. Es sind grundsätzlich immer die Anderen. Also: Ein bischen ehrliche Selbstkritik schadet nicht und bringt einen weiter!
Es gibt da übrigens auch so Listen a la: Am meisten überschätzte/r Gitarrist/inund ähnliches. Für Denkanstösse ganz hilfreich. Man muss das ja nicht alles 1 zu 1 übernehmen.
Also ich habe mir Mühe mit einer differenzierten Klarstellung gegeben.
Jetzt bin ich nur noch gespannt, wie das alles wieder vollkommen missverstandenund/oder umgedeutet wird.
So long!
Kien
Rich Sky
Februar 6th, 2010 at 11:38
Gut gemacht, Kien!
Hoffentlich du wirst von besagten Herren auch erhört! Halt mich auf dem Laufenden!
Rich Sky
Kien
Februar 11th, 2010 at 17:46
Ich danke Dir Rich Sky!
Wenn ich was von den besagten Herren lesen und/oder
hören sollte, dann werde ich berichten!
Das kann durchaus klappen. Mit Gary Husband habe ich
bereits Kontakt und auch John McLaughlin antwortet wohl persönlich auf Mails!
Kien
McFundur
April 10th, 2010 at 08:32
Hallo zusammen,
bin seit 1962 Bassist und zufällig auf diese site geraten. Was ist das für eine befremdliche Diskussion? Für wie wichtig haltet Ihr Euch? Warum übt Ihr nicht einfach mehr auf Eurem Instrument und verschwendet nicht Zeit mit nutzlosen Statements?
Keep On!
McF
Yvonne
April 13th, 2010 at 10:01
Tal Wilkenfeld ist eine absolut coole Sau. Ich finde das total krass, wie sie ihren Bass spielt. und das in der kurzen Zeit. Hut ab!
Andy
Mai 22nd, 2010 at 07:48
mein Gott Kien, was laberst Du Dir denn da zusammen?
Brautjungfer
Mai 22nd, 2010 at 07:53
wie kommt ein Herr Kien dazu, Jeff Beck seine beste Bandbesetzung vorzuschlagen? Warum geht er nicht selbst mit diesen Leuten auf Tour, wenn er so viel Ahnung hat?
Andy
Mai 22nd, 2010 at 07:57
jo, Kien scheint auf das Urteil eines Ausnahmemusikers wie Jeff Beck nicht viel zu geben.
Ich
Mai 22nd, 2010 at 08:27
Musikpolizei hoch 10. @Kien: Ich glaube ja eher, dass besagte Musiker dich für einen Vollhonk halten werden. Was ich ihnen leider nicht verübeln kann.
Christian "bazzshot" Bartels
Mai 24th, 2010 at 15:22
Mukkapolizei lol…
Also… Ich habe in einem Magazin über die kleine gelesen. Sie hat ja eine umfangreiche musikalische Ausbildung, daher war der Umstieg auf den Bass kein Ding. Mit der Erfahrung geht das fix. Ein ehemaliger Arbeitskollege hat 10Jahre Klavier gespielt, habe ihm die Bassics gezeigt, und schwupps ein paar Monate später war er topfit (gemessen an der Zeit). Nun zu Tal. Habe mir im Zuge des ganzen Hypes mal ihr Material angeschaut. Die kleine kann spielen. Keine Frage. Finde ich das gut. Nein. Aber nur weil es nicht meine Musik ist. Hat sie was drauf. Auf jeden Fall… Kann ich neidlos anerkennen. Und so sollten das andere eben auch tun… Sie wird gesponsert? Super… Ich würde eine Menge tun um Anlagen oder Bässe oder was auch immer für “mich und mein spiel” als Gegenleistung zu bekommen… Sie macht einen Job. Wie wir alle… Ich gehe halt ins Altenheim als Pflegefachkraft, die gibt Konzerte… Würde ich gerne tauschen??? Ja…
Hat se den Erfolg verdient? Klar. Hat ja zielstrebig dafür gearbeitet… Und sicher auch Glück gehabt… Thats fucking life…
Kien
Mai 30th, 2010 at 18:47
Hallo Christian!
Endlich mal wieder ein vernünftiger Kommentar.
Natürlich kann sie spielen, muß sie ja auch!
Das habe ich ja auch gar nicht bestritten.
Nur das die Euphorie mit der die Meisten von
ihr schwärmen übertrieben ist!
Du schreibst ja auch richtig: Hype!
Kleiner Tipp: Nach 10 000 Stunden qualitativ hochwertigen Übens mußt Du nicht mehr den Job im
Altenheim machen und kannst dann auch am Bass
eine Karriere starten!
Warum? Lies es im Buch: Die Talentlüge nach!
Alles Gute und viel Erfolg!
Kien
Moulin
Juni 3rd, 2010 at 10:57
Ich denke, man sollte Musiker nicht bewertend unter Konkurrenz stellen.
Das ist doch hier keine Rassezuchtausstellung für Bassisten. Sowas macht man vielleicht mit Hunden.
Tal Winkelfeld ist doch zweifellos eine ganz ausgezeichnete, talentierte Bassistin, die so manche männlichen Kollegen - und das ist wohl das, was den meisten nicht schmeckt - unter den Tisch spielen könnte, und was für mich dabei einzig entscheidend für eine Bewertung ist, ist zu sehen, dass sie ihre Musik lebt und das macht sie glaubwürdig und zu einer guten Musikerin.
Aber das hohe Neidpotential zeigt natürlich auch wie gut sie ist.
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