Tal Wilkenfeld

tal-redWieder mal eine Frau am Bass: Tal Wilkenfeld. Die junge Dame mit Jahrgang 1986 (22 Jahre!) dreht schon mächtig auf. Zu sehen ist sie schon auf Bühnen mit Legenden wie Jeff Beck, Steve Vai, Herbie Hancock und vielen weiteren.

Newbie am Bass
Sie wird als Ausnahmetalent am Bass bezeichnet. Krass daran finde ich: erst mit 17 Jahren hat sie zum Bass gewechselt. Das wäre nach meiner Rechnung im Jahre 2003. Und in meinen Augen ein “Newbie”! Sie steht aber schon mitten im Kuchen Salat drin.

Schule funktioniert für sie nicht
Kinder weghören. Tal Wilkenfeld zog mit 16 Jahren von Australien in die USA um, um sich mehr der Musik zu widmen. Zu dieser Zeit spielte sie noch gar nicht Bass. Sie hatte gerade High School geschmissen, weil “es für sie einfach nicht funktionieren wollte”.

CD “Transformation” mit 20 (und 3 Jahren Bass-Erfahrung)
Mit 20 Jahren - also 2006 - nahm sie ihre erste CD in zwei Tagen auf. Darauf sind sieben Jazz-Fusion-Tracks, die ihre Qualitäten im Bereich Komposition unter Beweis stellen. Einige sind auf der MySpace-Seite von Tal zu hören.

Schaut euch auch mal auf ihrer Website Tal Wilkenfeld um. Laut der Website spielt sie Sadowsky Bässe und über EBS Verstärker und Lautsprechern.

Quellen:
Bass-Blogger - Tal Wilkenfeld (früh gebloggt!)
Wikipedia - Tal Wilkenfeld
Official Website - Tal Wilkenfeld

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Comments (37)

Tim

Februar 18th, 2009 at 08:26    


Hört euch “Table for one” an, mein Favorit des aktuellen Albums!

Ist unter den Videos zu finden.

Anna

November 14th, 2009 at 14:04    


Sie ist wirklich ein absolutes Ausnahmetalent, endlich mal eine Frau, die auch wirklich zeigt, dass Mädels ebensogut wie Jungs einen E-Bass bedienen können.
Hoffen wir, dass sie uns noch allerlei Wunderwerke beschert :)

Kien

Januar 1st, 2010 at 17:37    


Man sieht es doch deutlich auf den Bildern!
Sie ist in allererster Linie eine Werbefachfrau und zwar
für EBS!
Wer Ohren hat zum Hören, der wird feststellen, das bei ihr wenig bis nichts wirklich Umwerfendes zu hören ist.
Die Herrschaften, welche meinen Sie überschwänglich
loben zu müssen, sollten einmal ihre Standards und Referenzen für den Vergleich überprüfen.
Nur ein paar Beispiele: P. Palladino (allerdings in früher vorhandener Bestform), J. Pastorius, T. Levin, M. King, M. Miller, M. Davis, Meshell Ndegeocello,
P. Jones usw.

Das Beispiel Tal Wilkenfeld zeigt: Man muss davon ausgehen, das auch gestandene Musiker nicht vollkommen unabhängig sind und sich wirtschaftlichen “Argumenten” beugen müssen!

Die Zusammenarbeit mit bekannten und großen Namen sagt allein also nichts über die Qualität eines
Musikers und/oder einer Musikerin aus!

Georg

Januar 10th, 2010 at 13:24    


>Kien< Du bist warscheinlich der typische “Krümelkacker” der alles (vieles) gern platt macht, was nicht “gelitten” und studiert hat. Kann man sich nicht einfach an guter Musik erfreuen? Ja, ich weiß auch, daß das hier eine spezielle Bass-Site ist, man schon bissel genauer hinschaut. Letztlich zählt aber die Musik, die Stimmigkeit der Songs.
Im RonnyScotts spielte mit Jeff Beck eine Weltklasseband …und zu der gehört TW. Hast’e das überhaupt gesehen? Es macht einen riesen Spass die Kommunikation unter den Musikern zu erleben …auch mit den kleinen Fehlern.
Muß denn alles “umwerfend” sein - und, wer bestimmt das überhaupt, die “Schneller-Höher-Weiter-Fraktion” ?? Mich ärgern solche Statements - auch Qualität hat Subjektivität …ich will es nicht näher erläutern.
Ich wünsche ihr noch viele gute Arbeit mit tollen Leuten und das sie “den Sack zu” hat, bevor sie 50 ist!

Kien

Januar 29th, 2010 at 16:10    


Hallo Georg!

Es ist immer wieder köstlich wie ich missverstanden werde. Ich bin ganz und gar nicht der typische “Krümelkacker”, allerdings auch nicht der typische 0815 Standard-Durchschnitts-Lemming!
Auch mache ich nicht gerne Vieles platt. Gelitten und studierthaben ist dabei nicht im Entferntesten ein relevantes Kriterium!

Ich habe diese Besetzung in Bonn auf der Museumsmeile gesehen! Und nicht nur dieses Jeff Beck Konzert.
Ab der Guitar-Shop-Tour habe ich Beck auf jeder Tour gesehen. Jedesmal war es einerseits phantastisch, andererseits auch wieder schade, weil der Sound sehr zu wünschen übrig ließ. Am besten war der Sound
noch bei der Guitar-Shop-Tour. Ansonsten war, bzw. ist die Gitarre immer viel zu laut und der Rest, insbesondere die Keyboards viel zu leise! Bei ruhigeren Stücken, in denen Beck auch mehr Feinheiten spielen
muss, ist der Sound dann deutlich besser und lässt erahnen was auch bei den lauteren und wilderen Stücken möglich wäre. Also: Ich genieße die Live-Performance von Jeff Beck und seiner Band sehr, allerdings bleibt immer der Wermutstropfen wie viel schöner es noch hätte sein können, bzw. müssen!

Jeff Beck ist nun mal meine Leib- und Magen-Musik und ich habe fastdas ganze Material von ihm.
Am Sound der Studio-Aufnahmen gibt es kaum was zu meckern. Auch die Live-Scheibe mit der Jan Hammer Group geht völlig in Ordnung. Doch der Live-Sound der letzten drei Touren war ganz eindeutig zu schlecht, besonders bezogen auf die heutigen technischen Möglichkeiten. Jede Band kann in jeder “Hütte” und auch
Open Air phantastisch klingen und das bereits seit den 60′er Jahren! Je 6 mal habe ich Al Jarreau und Santana gesehen: Jedesmal war der Sound erstklassig. Jarreau am Tanzbrunnen Köln: Unglaublich: Die kleinsten Feinheiten der Percussion hat man glitzerklar rausgehört. Steve Hackett, Essen Gruga-Halle, Defector-Tour: Referenz-Sound!
Scheint so, dass ich verwöhnt bin was? Wenn man solche Vergleichezur Verfügung hat kann das tatsächlich ein Nachteil sein.

Gut: wie kommt Beck jetzt zu seinem bestmöglichen Live-Sound? Antwort: Simon Phillips spielt nicht nur Schlagzeug, sondern ist auch noch der Chef für den Sound: Bühne wie Halle! Es wird strickt mit In-Ear-Monitoring gearbeitet. Da kann dann Herr Beck sich in seinem Mix so laut machen lassen wie er möchte und das ganz ohne die anderen Musiker und das Publikum zu stören!

Die Traum-Band für die Fans weltweit wäre ohnehin: Phillips: Drums+Sound, Jan Hammer: Keys und Pino Palladino: Bass Wenn solch eine Besetzung für eine Welt-Tour angekündigt würde und dabei noch deutlich gemacht würde, dass Herr Phillips für den Sound verantwortlich ist, dann wäre die Tour in Null-Komma-Nichts
ausverkauft. Herr Hammer sollte dann allerdings noch seine alteanaloge Oberheim-Moog-Kombination mitnehmen, weil er nur damit diese göttlichen Sounds hinbekommt und er seine Musikalität dann am besten entfalten kann. Hör dir mal Play With Me auf der Wired und Star Cycle auf der There And Back an!
Und Herr Palladino müsste auch seine wunderschönen Chords und Flageoletts spielen und nicht wie in letzter Zeit bei Manu Katche, PSP und auch bei Herrn Beck verstecken.

Was hatte ich mich auf die Live-Scheibe von Beck mit Palladino gefreut. Dieser Bassist bei Beck: Was für gigantische Möglichkeiten!(musikalisch!) Was spielt Pino allerdings: Fast nur Standard-Begleitung und nur ansatzweise zeigt er zu was er in der Lage wäre! Sehr, sehr schade! Jeff Beck ist nun nicht mehr der Jüngste, war nie der Fleissigste und es wird eine Riesen-Chance nach der anderen in die Tonne gekloppt.
Keine Panik: Den entsprechenden Text wird Herr Beck schon noch erhalten. Simon Phillips werde ich dazu auch noch schreiben. Ob es was bringt weiß ich natürlich nicht, doch unkommentiert lasse ich das nicht stehen.
Wenn man sich sich überlegt, was da für ein wirtschaftliches Potential vorhanden ist und nicht genutzt bzw. verschwendet wird. Weiah! Vom Genuss des Musik-Kenners jetzt mal ganz zu schweigen!
Wichtig: Musik-Kenner gehören ganz und gar nicht zur “Schneller-Höher-Weiter-Fraktion” Das schliesst sich gegenseitig aus! Des Weiteren: Es gibt weit mehr Objektivität als die meisten “Menschen” wahr haben wollen. Besonders die neuesten Forschungsergebnisse im Bereich der Neurophysiologie machen das deutlich.

Jetzt zu Tal Wilkenfeld: Ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn Nachwuchs in so jungen Jahren schon solch einen Erfolg hat. Egal ob männlich, oder weiblich. Nur müssten allein schon rein statistisch gesehen solche
Blitzkarrieren: Mit 16 in Australien die Schule geschmissen, zwei Jahre Gitarre spielen, drei Jahre Bass in New York und huch mit 21 bei Chick Corea, deutlich öfter vorkommen! Man sehe sich nur die Heerscharen von Nach-
wuchsdrummern aller Altersstufen auf YouTube an und was da manche mit 12 Jahren schon können und das nicht nur technisch! Nun ja: Stutzig zu werden wird ja wohl noch erlaubt sein!

Zwei Türme von EBS? Braucht auch ein Markus Miller nicht! Ein Turm reicht. Dazu In-Ear-Monitoring und die Halle wird eh von der PA beschallt! Sieht also nach Werbemaßnahme, bzw. Sponsoring von EBS aus.
Auch gegen einen guten Geschäftssinn habe ich überhaupt nichts einzuwenden!
Aber auch das macht eben stutzig!

Was mich bei Tal Wilkenfeld wirklich stört ist der des Kaisers neue Kleider Effekt!
Die ganze Welt schwärmt geradezu euphorisch und hingebungsvoll von ihr.
Da bekommt man den Eindruck: Pastorius hat sich in Form eines nett anzusehenden Rauschgoldengels reinkarniert. Mindestens! Was ich dann allerdings gehört habe, hat diese Überschwänglichkeit bei Weitem nicht gerechtfertigt.

Diesen Effekt beschreibt auch Eugen Gürster in Die Macht der Dummheit.
Bei TW sieht der folgendermassen aus:
1: Wer mit Corea spielt muß gut sein
2: Jemand wichtiges behauptet das dann auch und begründet es “fachmännisch”
3: Plötzlich liegt es ganz allgemein in der Luft: Man ist die gut!
4: Da Niemand eventuell als Depp dastehen will, bestätigt das halt auch jeder jedem!
5: Die Presse gibt ihren Segen dazu!
Und siehe da: Die Fata-Morgana ist perfekt!

Jetzt bin ich mal ganz böse: Bei den schon angesprochenen Lemmingen funktioniert dieser Effekt ganz ausgezeichnet. Genauer: Ohne Lemminge gäbe es diesen Effekt gar nicht! J
Jetzt bekomme ich sicher Morddrohungen.
Aber ich gebe zu bedenken: Das vehemente Abstreiten dieser Tatsachen ist eben so besonders typisch für den Lemming. Es sind grundsätzlich immer die Anderen. Also: Ein bischen ehrliche Selbstkritik schadet nicht und bringt einen weiter!

Es gibt da übrigens auch so Listen a la: Am meisten überschätzte/r Gitarrist/inund ähnliches. Für Denkanstösse ganz hilfreich. Man muss das ja nicht alles 1 zu 1 übernehmen.

Also ich habe mir Mühe mit einer differenzierten Klarstellung gegeben.
Jetzt bin ich nur noch gespannt, wie das alles wieder vollkommen missverstandenund/oder umgedeutet wird.

So long!

Kien

Rich Sky

Februar 6th, 2010 at 11:38    


Gut gemacht, Kien!

Hoffentlich du wirst von besagten Herren auch erhört! Halt mich auf dem Laufenden!

Rich Sky

Kien

Februar 11th, 2010 at 17:46    


Ich danke Dir Rich Sky!

Wenn ich was von den besagten Herren lesen und/oder
hören sollte, dann werde ich berichten!
Das kann durchaus klappen. Mit Gary Husband habe ich
bereits Kontakt und auch John McLaughlin antwortet wohl persönlich auf Mails!

Kien

McFundur

April 10th, 2010 at 08:32    


Hallo zusammen,
bin seit 1962 Bassist und zufällig auf diese site geraten. Was ist das für eine befremdliche Diskussion? Für wie wichtig haltet Ihr Euch? Warum übt Ihr nicht einfach mehr auf Eurem Instrument und verschwendet nicht Zeit mit nutzlosen Statements?
Keep On!

McF

Yvonne

April 13th, 2010 at 10:01    


Tal Wilkenfeld ist eine absolut coole Sau. Ich finde das total krass, wie sie ihren Bass spielt. und das in der kurzen Zeit. Hut ab!

Andy

Mai 22nd, 2010 at 07:48    


mein Gott Kien, was laberst Du Dir denn da zusammen?

Brautjungfer

Mai 22nd, 2010 at 07:53    


wie kommt ein Herr Kien dazu, Jeff Beck seine beste Bandbesetzung vorzuschlagen? Warum geht er nicht selbst mit diesen Leuten auf Tour, wenn er so viel Ahnung hat?

Andy

Mai 22nd, 2010 at 07:57    


jo, Kien scheint auf das Urteil eines Ausnahmemusikers wie Jeff Beck nicht viel zu geben.

Ich

Mai 22nd, 2010 at 08:27    


Musikpolizei hoch 10. @Kien: Ich glaube ja eher, dass besagte Musiker dich für einen Vollhonk halten werden. Was ich ihnen leider nicht verübeln kann.

Christian "bazzshot" Bartels

Mai 24th, 2010 at 15:22    


Mukkapolizei lol…

Also… Ich habe in einem Magazin über die kleine gelesen. Sie hat ja eine umfangreiche musikalische Ausbildung, daher war der Umstieg auf den Bass kein Ding. Mit der Erfahrung geht das fix. Ein ehemaliger Arbeitskollege hat 10Jahre Klavier gespielt, habe ihm die Bassics gezeigt, und schwupps ein paar Monate später war er topfit (gemessen an der Zeit). Nun zu Tal. Habe mir im Zuge des ganzen Hypes mal ihr Material angeschaut. Die kleine kann spielen. Keine Frage. Finde ich das gut. Nein. Aber nur weil es nicht meine Musik ist. Hat sie was drauf. Auf jeden Fall… Kann ich neidlos anerkennen. Und so sollten das andere eben auch tun… Sie wird gesponsert? Super… Ich würde eine Menge tun um Anlagen oder Bässe oder was auch immer für “mich und mein spiel” als Gegenleistung zu bekommen… Sie macht einen Job. Wie wir alle… Ich gehe halt ins Altenheim als Pflegefachkraft, die gibt Konzerte… Würde ich gerne tauschen??? Ja…

Hat se den Erfolg verdient? Klar. Hat ja zielstrebig dafür gearbeitet… Und sicher auch Glück gehabt… Thats fucking life…

Kien

Mai 30th, 2010 at 18:47    


Hallo Christian!

Endlich mal wieder ein vernünftiger Kommentar.
Natürlich kann sie spielen, muß sie ja auch!
Das habe ich ja auch gar nicht bestritten.
Nur das die Euphorie mit der die Meisten von
ihr schwärmen übertrieben ist!
Du schreibst ja auch richtig: Hype!

Kleiner Tipp: Nach 10 000 Stunden qualitativ hochwertigen Übens mußt Du nicht mehr den Job im
Altenheim machen und kannst dann auch am Bass
eine Karriere starten!
Warum? Lies es im Buch: Die Talentlüge nach!

Alles Gute und viel Erfolg!

Kien

Moulin

Juni 3rd, 2010 at 10:57    


Ich denke, man sollte Musiker nicht bewertend unter Konkurrenz stellen.
Das ist doch hier keine Rassezuchtausstellung für Bassisten. Sowas macht man vielleicht mit Hunden.

Tal Winkelfeld ist doch zweifellos eine ganz ausgezeichnete, talentierte Bassistin, die so manche männlichen Kollegen - und das ist wohl das, was den meisten nicht schmeckt - unter den Tisch spielen könnte, und was für mich dabei einzig entscheidend für eine Bewertung ist, ist zu sehen, dass sie ihre Musik lebt und das macht sie glaubwürdig und zu einer guten Musikerin.
Aber das hohe Neidpotential zeigt natürlich auch wie gut sie ist.

BassDi

Oktober 5th, 2010 at 21:48    


hallo Kien,
has du dir schon einmal darüber Gedanken gemacht, warum du immer wieder missverstanden wirst???

BassDi

Oktober 5th, 2010 at 21:51    


hallo Kien,
hast du dir schon einmal darüber Gedanken gemacht, warum du immer wieder missverstanden wirst???

Kien

Oktober 6th, 2010 at 14:49    


Hallo BassDi!

Ist diese Frage wirklich sinnvoll?
Was “glaubst” Du, warum ich nicht und/oder missverstanden werde?

Carry

Oktober 7th, 2010 at 17:51    


Hallo Kien,

im Grunde hast du ganz sicher recht mit deinen Aussagen. Scheinbar verfügst du über mehr Sachverstand, zumindest aber deutlich mehr Detailinteresse als die Meisten (ich gehöre zu Letzteren). Dennoch glaube ich das du das etwas überzogen empfindest. Dafür hast du deine Gründe, die ich respektiere. Ich persönlich kann nichts daran finden das dieses junge Talent (von mir aus auch das fleißige junge Mädchen) mit Unternehmensstrategen ins Rennen geht. Im Prinzip machen das doch alle Musiker. Das läßt sich gar nicht vermeiden. Sonst müßte man z.B. “Steinway” mit nem Klebestreifen abdecken. Ich denke das der Werbeeffekt auch eher gering, am ende gar nicht gewollt ist. Leute die auf diese Werbung reagieren sollten, kommen doch eher aus Fachkreisen. Und denen macht man mit Werbung nichts vor. Bei TW steht der Unternehmer vielleicht etwas deutlicher dahinter. Naja, soll er doch.

In Bezug auf “Lemminge”, ja das wird so sein. Ist aber hier auch nicht schädlich. Wer hört schon Jazz-Rock, doch eher eine Minderheit - leider. Einen Hype kann ich aber nicht erkennen. In Fachkreisen und auf entsprechenden Homepages bekommt sie sicher mehr Aufmerksamkeit als üblich. Daneben habe ich von TW noch nie was gesehen oder gehört.

Mal ganz subjektiv - ich finde es angenehm, bei guter Musik auch mal ne hübsche Musikerin erleben zu dürfen. Das allein ist ja schon irritierend, da es nicht üblich ist.

Dennoch, TW ist eine Bereicherung. Auch wenn es Bessere gibt. Warten wir mal ab wie sie sich entwickelt. Ich bin ja schon froh das ihr noch keiner öffentlich unterstellt, sie hätte sich hoch ges….

Was ich nicht nachvollziehen kann ist deine Meinung zu Jeff Beck. Sicher könnte er mehr aus seiner Musik und seinen Konzerten machen. (Was ich jedoch wirklich nicht beurteilen kann, ich beschäftige mich erst seit 3 oder 4 Jahren mit ihm) Es gibt aber Menschen, die wollen das einfach nicht. Vielleicht ist er zufrieden mit dem was er macht. (Vielleicht sind Beispiele wie Chris Rea eine Warnung.) Auch das weiß ich nicht, doch wenn es so wäre, macht es ihn eher symphatisch.

Alles in allem sind die Reaktionen auf deine Meinung nicht verwunderlich. Du bist nicht mainstream :-) Nun hast du den Salat. Mein Respekt hast du trotzdem.

Kien

Oktober 23rd, 2010 at 19:41    


Hallo Carry!

Hab Dank für diesen positiv konstruktiven Beitrag.
Wie der Verlauf dieser “Diskussion” zeigt, müssen Dich
dann Einige ja auch für einen Vollhonk halten!
Der sachlich und differenziert vorgehende Leser dieser “Diskussion” wird unschwer erkennen, wer hier tatsächlich die “Vollhonks” sind.

Sachverstand ist das nur zum Teil. Der Großteil sind Informationen, die Jedem zur Verfügung stehen.
Sie müssen halt nur aktiv genutzt werden.
Bei den Musikern, die ich kenne, ist das eigentlich normal, dass sie ein umfangreiches Hintergrundwissen
haben. Da bin ich noch nicht mal der Extremste!

In meinem umfangreichen Beitrag habe ich ja schon
geschrieben, dass ich überhaupt nichts gegen ihren Erfolg habe, ganz im Gegenteil.
Ich muss hier wohl zu Herrn Corea noch ein Stichwort
ins Spiel bringen: Scientology! Er ist bekennender Scientologe! Was ich damit sagen möchte: Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass auch im Musikbereich
ganz andere Kriterien als Können, Musikalität, sym-phatisches Wesen etc. darüber entscheiden, wer Karriere macht. Ich sage nicht, dass es bei TW so gewesen ist, noch kann ich das für irgendeine andere
Person stichhaltig beweisen. Es geht mir hier nur um Vorsicht und Wachsamkeit. Da bieten sich für solche “Jobs” nämlich genügend ausgezeichnete “Nachwuchs-
kräfte” an.

Auch ich begrüsse es ausdrücklich, wenn Musike-rinnen vermehrt im Business auftauchen, vor allem
wenn sie dabei noch nett anzuschauen sind.
Ohnehin gibt es viel zu wenig Interesse von Frauen an
entsprechend hochwertiger Musik und daher auch viel
zu wenig entsprechende Musikerinnen.

Ein Tipp: Schau Dir mal die DVD A Reality Tour von
David Bowie an, bzw. auf Youtube Under Pressure von
dieser Tour an. Da spielt Gayle Ann Dorsey nicht nur
sehr musikalisch und geschmackvoll Bass. Nein, sie
singt dabei auch und wie!
Ich kann die DVD von Bowie nur empfehlen.
Musikalisch ein Hochgenuss (allein schon der Pianist)
und G.A. Dorsey’ s Qualitäten kann man dann Song für
Song immer deutlicher erkennen.
Sie wäre übrigens auch eine Kandidatin für Herrn Beck, da er ja auch Stücke mit Gesang, speziell von
Frauen, im Repertoire hat.
Ach ja, wäre noch zu erwähnen, dass Frau Dorsey sehr
sexy wirkt! Na, auf den Geschmack gekommen?

Beck hat, bzw. hatte ja schon mal mehr aus seinen
Konzerten gemacht. Der Sound war bei der Guitar-
Shop Tour bisher mit Abstand am besten.
Ich glaube auch nicht, dass er das nicht will, sondern
eher das er es nicht weiss!

Wolln’ mer mal schauen, wie es mit Herrn N.M Walden
zusammen wird. Der ist ja nicht nur ein Drummer, sondern auch Produzent!

schöberl

Dezember 3rd, 2010 at 14:25    


hey kien,

miss dorsey ist echt ein highlight für augen und ohren, ich hab noch nie so eine gute “under pressure” version gesehen und gehört seit freddy tot ist.. ich muss mir die dvd holen glaub ich :) und zum thema: thats life.. nicht nur können sondern auch umfeld und zum richtigen zeit am richtigen ort zu sein denke ich sind die größten faktoren für eine karriere..

cheers

anton

WolfgangMO

Dezember 8th, 2010 at 15:41    


Da ich Kontrabass spiele, sind meine Ansprüche an Tal evtl. realistischer. Meine Erfahrung ist: Wenn man meint, hey so kann ich auch spielen, kann das schnell dazu führen, dass man eine gleich gute aber berühmtere und evtl. erfolgreichere Musikerinnen abwertet (evolutionäres Verhalten?). Aber warum? Es zeigt, dass man mit ordentlicher Technik erfolgreich sein und gute Musik machen kann. Ich hätte das Konzert im Ronnie Scott’s gern gesehen, gerade auch wegen Tal.

kien

Dezember 11th, 2010 at 19:37    


Hi schöberl!

Schön, dass Dir Miss Dorsey so gut gefällt.
Je öfter und länger man MIss Dorsey zuhört, desto mehr und mehr stellt man fest, was für eine äusserst musikalisch geschmackvolle Bass-Begleitung sie da bringt.
Aber auch ansonsten ist die DVD sehr zu empfehlen.
Ich habe Bowie erst recht spät für mich entdeckt, merke aber dafür jetzt besonders, wie gut das Meiste von seiner Musik ist.

Ciao!

Kien

Kien

Dezember 11th, 2010 at 19:53    


Hi WolgangMO!

Ich muss mich wohl auch mal outen:
Ich bin kein Bassist!
Ich bin Schlagzeuger, der Ende letzten, Anfang dieses
Jahres angefangen hat ein bischen auf dem Bass zu spielen. Wenn ich vorher gewusst hätte wie lohnenswert das für mich als Musiker ist, dann hätte ich viel früher damit angefangen.
Selbst wenn ich gleich gut wäre, dann würde ich Tal und/oder jemand anderen nicht aus Neid abwerten!
Das bringt ja eh nichts! Da heisst es eben auch fleissig
üben und mit solchen “Tools” wie: Bandologie von Nils
Kolonko und auch die Pop-Formeln von Volkmar
Kramarz z.B. gezielt auf den Erfolg hinarbeiten.
Das Bassspielen bringt mich auch als Schlagzeuger
weiter. Deshalb werde ich das Üben am Bass auch
ausbauen. Den speziellen Miller-Lick von Do it again
kann ich ja schon fast.
Nun denn noch viel Spass bei der “Arbeit”!

Ciao!

Kien

Pegsaw

Dezember 31st, 2010 at 17:46    


@ kien

tja, auf KLugscheisser steht keiner!

Wenn einer meint zur Thematik Musik so analytisch vorgehen zu müssen hat meiner Meinung nach ein Persönlichkeitsproblem.

Mich freut es nur diebisch, das du Musik wohl nie unvoreingenommen genießen werden kannst, da ja bei dir alles bis auf’s Kleinste zerfasert werden muss.

Damit sei es mit der Beachtung deiner Person auch getan!

Georg Sternal

Januar 1st, 2011 at 12:14    


Hey Leute,

regt Euch doch nicht so auf. Was sollen die unsachlichen Beleidigungen? Lasst doch Kien in Ruhe. Nur weil er ein paar kritische (um meiner Ansicht nach kompetente) Anmerkungen macht. Schlechte Musiker sind die o. G. alle nicht …

Euch allen ein schönes neues Jahr 2011!

Kien

Januar 1st, 2011 at 19:56    


Aloha Georg!

Hab Dank für Deine Unterstützung!
Auch ich wünsche Dir und allen Anderen ein
schönes, glückliches und erfolgreiches 2011!

Georg

Januar 2nd, 2011 at 01:28    


Pfundige, aber trotzdem konturierte tiefe Töne wünsche ich allen Bassisten für 2011.

Nun melde ich mich doch noch’mal und - sorry - @Kien “und seine Anhänger” müssen gleich zu Neujahr “einen abkriegen”.

Es ist hier eine Seite, Blog oder sonst’was über die bezauberte Tal Wilkenfeld. Dadurch ist es nicht unbedingt ausgeschlossen (berechtigte !!) Kritik zu üben, …gegenseitige Beweiräucherungen oder “großzügige” Kommentare am “Thema vorbei” halte ich jedoch für lästiges, hier überflüssiges Geschreibs …eben am Thema vorbei. Soll doch jeder, der sich, oder seine Gedanken besonders wichtig findet eine eigene Seite einrichten, …einen Linkhinweis kann man tolerieren.

Beim kurzen “Auftritt”, am 31. spätnachmittag auf 3sat mit Jeff Beck war es wieder deutlich zu hören, TW macht Musik vom Feinsten …sie versteht ihre Aufgabe, sich in die Musik ein-, gegf. unterzuordnen, und das ohne den geringsten Abstrich an musikalischer und persönlicher Qualität. Das fällt sehr vielen Musikern OHNE “solistische Befähigung oder Qualifikation” immer wieder sehr schwer. Für Schlagzeuger - und sowieso für die meiste Musik - ist so ein Basspiel ein Segen. Ihre solistischen Qualitäten positioniert sie an geeigneten Stellen.

Nun oute ich mich auch als Trommler. In/mit Jazzrock, Rockjazz, Funkjazz usä. groß geworden, erinnere ich mich teils mit Grausen an überflüssige, tw. arrogante Diskussionen auf Proben und nach Muggenauswertungen. Es ging zu oft darum, ob das - oft hektische und selbstherrliche - Gefrickel des einen mit dem des anderen irgendwie passt.
Der überaus erfolgreiche und beliebte Drummer J.R.Robinson müßte auch den hoffentlich hier in der Überzahl befindlichen Bassisten ein Begriff sein. Nun anders herum, ein Segen für Bassisten und die meiste Musik, so einer. Und bitte nun keine Diskussion, was es für bessere, jüngere, expressivere, hübschere usw. Drummer gibt …gehört hier nicht her, meine Worte gingen mir schon schwer genug in die Tasten.

Laßt TW als Star dieser Seite - die SIE nicht braucht - stehen, und versucht euch bitte nicht an dem eigentlich dafür ungeeigneten Platz zu “qualifizieren”.

… laßt die Tiefen mit Seele und Herz geschmackvoll grollen
und verzaubert die Harmonien - LGG

Kien

Januar 2nd, 2011 at 18:04    


Ein frohes Neues auch Dir Georg!

Also Georg hier noch einmal in Kürze:
Es geht nicht darum Tal niederzumachen, sondern
um die Korrektur der allgemeinen Hype, welche um sie
gemacht wird!
So eine Hype könnte man ja auch um Gayle Ann Dorsey
machen. Sie spielt mindestens ebensogut Bass wie Tal
und kann dazu noch hervorragend Singen.
Doch keine Hype; die Kenner empfehlen sie sich unter-
einander und gut ist!
Jetzt verstanden?
Ich will es hoffen!

Kien

code99

Januar 3rd, 2011 at 23:32    


Hi,
nu mal langsam mit den jungen Mädelz!
Keiner stellt das Talent von Tal W. in Frage!
Aber mal ehrich, da scheinen einige supererotische Träume zu erleben!
Ich geb ja zu, dass selbst mich dieses Mädel schon schwach werden lässt, hat so ne gewisse Phallussymbolik.
Wir sind halt Jungs und die haben meist das Hirn in der Hose…
Analytisch gesehen ist sie aber noch meilenweit von allen genannten Grössen entfernt.
Ok, manchmal erinnert Ihr Spiel ein wenig an Stanley Clark, Marcus Miller, Abraham Laboriel etc..
Aber bis zu deren solistische Virtuosität ist es schon noch ein wenig. Ist aber auch gut so, da sie erst 2x J. zählt und dafür ist das alles mehr als nur gut. Abgesehen davon, dass sie diese wunderschönen Barocklöcken hat, hab ich in den letzten Jahren zig Bassisten gehört, die allesamt “TOP” waren. Nur das waren halt immer brave Jungs und meist kamen die nicht so spektagulär rüber.
Zu Chick Corea, Herbie H. und all den anderen: in deren Bands und Besetzungen spielten in den vergangenen drei Jahrzehnten zig “erstklassige” Bassisten, die meisten davon blieben über die Zeit relativ namenlos. All denen gehört mindestens eben so viel Respekt, auch wenn sie kaum jemand namentlich kennt.
Noch was zu Tal W.: Hab sie erst vor zwei Tagen in zwei unterschiedlichen Livemittschnitten zusammen mit Jeff Beck gehört und gesehen. Nix gegen Tal, aber der Sound war 150% der eines Jeff Beck und war nicht mal im Ansatz von Tal geprägt. Tal war zwar schön anzugucken, aber der Sound war nun mal der von Jeff Beck. Und auch der weiss ganz genau, wie er sich verkaufen muss!
Cool mit Sonnenbrille (immer), Stiefelchen, silbernem Oberarmreif etc..
Einfach cool! Hat visuell irgend wie genau so viel wie Tal. Nun ist dies auch gut so, denn ich mag den Live-Showact und der Sound eines Jeff Beck ist einzigartig und unvergleichlich eigenständig! Vor allem darin liegt der Erfolg eines Jeff Beck!
Mal sehen, was diese Mädel in zehn Jahren spielt, dann sehen wir weiter…

cheers

Kien

Januar 9th, 2011 at 16:05    


Hi code 99!

Diesen coolen Kommentar kann ich ohne jedes Wenn
und Aber unterschreiben!

Danke!

K 2

April 13th, 2011 at 21:07    


Sorry,
einiges von dem ganzen Bullshit hab ich gelesen. Alles kann ich mir nicht antun.

Eines dazu: Die meisten, selbsternannten “Kritiker” haben keine Ahnung von Musik. Sonst würden sie den Unsinn nicht verzapfen.

Ich hab nur eine Empfehlung zum Umgang mit Musik (gilt für Musik global)

Wenn sie Euch nicht gefällt, schaltet ab!

King_of_Metal

Juni 22nd, 2011 at 12:33    


Fakt ist doch das Weiber generell Pluspunkte haben und bevormundet werden. Siehe Arbeitswelt. Und wer hat nicht gerne eine gutaussehende Frau in der Band… Ich persönlich hab noch keine Frau, am Bass, gesehen die mich in irgendeiner Weise beeindruckt hätte und wenn wäre es ein Grund noch mehr zu üben.
Männer sind die Macher!!! In letzter Zeit müssen wir das nur immer mehr unter Beweis stellen, weil wir schleichend unterwandert werden. Die Frau soll Singen, beim kochen oder putzen, dass reicht doch.

Bassistin

Juni 22nd, 2011 at 17:58    


King_Of_Metal:

Geistreich. Wie alt bist du? 80?!

Rabbi

August 6th, 2011 at 23:55    


Hi sogenannte Kenner der Sezene!
Ich verdiene seit 35 Jahren mit Livemusik mein Geld. Habe immer Top Bassisten in meiner Band gehabt, welche alle, vom reinen umgang mit dem Bass viel besser waren. Aber darauf kommt es unterm Strich gar nicht an. Jeder muß nur zur richtigen Zeit das richtige spielen; Bingo! Mehr es ist nicht!(Sound ist natürlich auch wichtig!) Also: zuhören, geniesen - gut ist! Keep on rockin’

dr_rollo

Januar 13th, 2012 at 20:32    


Ich bin zwar kein Bassist, kann aber denke ich schon schon einschätzen, ob einer was drauf hat oder nicht, wobei ich kein Korinthenkacker bin und jeden einzelnen Ton analysieren muss. Ich lass die Musik lieber als ganzes auf mich wirken, udn wenn sie mich erreicht, mein Fuß von alleine mitwippt, und ich die Zeit vergesse, während ich so ein Video anschaue, dann ist das für meinen Geschmack gut. Und was Frauen ind er Rockmusik angeht: Müssen die nicht alles 150% so gut machen wie Mänenr, um akzeptiert zu werden, vor allem am Instrument? Na dann muss die Kleine wirklich gut sein, oder?

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