Setzer´s Corner - Trocken Üben hat seine Vorteile
Setzer's Corner | Tags: bass, corner, markus, setzer, üben | Autor: Markus Setzer
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Hallo Ihr Lieben,
nach langer Zeit möchte ich Euch mal wieder mit einem Blog-Beitrag besuchen. Dieses Mal geht es um das trocken Üben, also das Spielen ohne Verstärker. Ich hoffe, Ihr könnt mit meinen Tipps etwas anfangen.
Ich verspreche jetzt wieder regelmässiger zu bloggen!
Ich wünsche Euch viel Spaß beim Spielen und verbleibe mit einem lauten: Play Bass!!
Euer Markus
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Comments (13)
Sebastian Stolz
Mai 7th, 2010 at 17:08
Hallo Markus,
super das es endlich mal ein großer und bekannter Bassist wie du das sagst. Ich predige meinen Schülern andauernd wie wichtig es ist einen guten Sound unplugged zu bekommen, ohne den ganzen elektrischen Zusatz. Erst wenn dieser Sound stimmt kommen die Pickups, der Amp und Effekte dazu. Leider glauben mir die meisten das nicht weil es keinen Spaß macht ohne Amp (also auch ohne Musik vom Tape zu üben) dabei muss man erstmal lernen einen Sound mit seinen Finger zu erzeugen. Der Irrglaube den viele haben das, wenn ich zB. einen fetteren, satteren Ton haben möchte dadurch erzeuge das ich die Bässe am Bass oder am Amp reindrehe ist leider sehr sehr weit verbreitet. Da ich viel Kontrabass spiele habe ich gelernt was es heißt einen Sound aus seinen Finger zu produzieren. Da geht es nicht um Kraft sondern um den richtigen Einsatz, es gibt ja auch Sounds für die keine Kraft benötigt wird. Dieser Reichtum an Klangmöglichkeiten kann nur durch die Beherschung der Finger erreicht werden. Leider wollen das viele nicht wahr haben was wohl auch damit zusammenhängt das man dafür richtig üben muss..
Werde dein Video mal an ein paar Schüler von mir schicken, hoffentlich bewirkt es etwas
Viele Dank!
Grüße Sebastian
Sascha
Mai 8th, 2010 at 17:09
Hi Markus hi Leute,
bin schon ne weile am lesen und am Schauen der Videos setzers corner. Ich finde dich total cool Marcus weil was du erklerst total gut rüber bringst. Spiele nun grade mal ein Jahr intensiv Bass und habe nun auch mit meiner Band auch endlich ne CD aufgenommen Die demnäst auch auf unserer Myspace seite zu hören ist. Nun bin ich ja nenn bischen abgeschweift wollte eigendlich halt nur sagen das ich deine Videos klasse finde. Bin grade dabei dein Slap style zu lernen. Habe mir auch deine DVD Bestellt und binn schon total gespant.
Gruß Sascha
BULL
Mai 9th, 2010 at 06:56
HI Markus,
Ich übe schon ziemlich lange vor allem Sonntags oder vor dem Fernseher “trocken” und dachte immer, das würde meinem Bass-Spielen und meinem Gehör irgendwie nicht wirklich zusagen.
Aber jetzt wo Du das so sagst, sehe ich, dass es doch tatsächlich was für den Anschlag was bringt !
Subba….
Freakbrother
Mai 10th, 2010 at 15:03
Man bekommt beim Trockenüben auch ein viel besseres Tongefühl, finde ich. Man muss sich eben auf sein Gespür konzentrieren, anstatt sich ganz auf die Ohren zu verlassen. Dadurch wird das Spiel auch intuitiver.
Ich habe auch eine Menge meine Fingerübungen beim Filmeschauen gemacht, das ist dann auch nicht so langweilig.
Wenn man will, kann man sich den Bass bei schönem Wetter auch mal mit an die frische Luft nehmen und im Park unter einem Baum vor sich hinzupfen.
Jan
Mai 11th, 2010 at 11:01
Hi,
trocken üben finde ich auch sehr gut und effektiv. Mache es leider zu selten aber es bringt viel und ist so herrlich unkompliziert.
Das angegebene Argument, daß Üben sonst nicht nachbarschaftsfreundlich ist ist mir allerdings nicht nachvollziehbar denn wir spielen ein elektrisch verstärktes Instrument und dafür gibt es Kopfhörer wenn es leise sein soll.
Schöne Grüße
Jan
Susanne
Mai 12th, 2010 at 18:45
Hi Markus, gut, dass das auch mal ein Profi sagt :-)) Ich üb’ seit Jahren schon unplugged im Wohnzimmer oder auf der Terasse und hatte mal ‘nen Basslehrer, der mich davor gewarnt hat, weil ich dann einen zu harten Anschlag entwickeln würde *lol*.
Liebe Grüße aus München nach Hamburg
Susanne
Mudskipper
Mai 12th, 2010 at 19:44
Moin Markus,
sauberer Beitrag, Daumen!
Imo ist trockenes Üben und spielen essentiell für die Kontrolle des Instrumentes. Ich mag auch einen härteren Anschlag und wenn man vor allem frickeligere Passagen trocken übt, kommen die am Amp immer glasklar und akzentuiert.
Cheers Markus
Lucas
Mai 16th, 2010 at 13:54
Hallo!
Ich muss sagen, dass es stark darauf ankommt, was man spielen möchte (Wie immer eigentlich…). Für’s Slappen und für Rockiges ist ein harter Anschlag sicherlich gut und wichtig, aber sowas wie Soul zum Beispiel lebt meiner Meinung nach vom gefühlvollen (auch mal sanftem) Anschlag.
Das Trockene üben ist ideal, um einen harten Anschlag zu trainieren, da hast Du natürlich völlig recht. Aber man sollte dabei auch darauf achten, dass man sich das nicht angewohnt und immer so spielt! Zur Dynamik gehört schließlich auch mal ein Pianissimo
Grüße,
Lucas
markus_setzer
Mai 16th, 2010 at 16:34
hallo ihr lieben,
vielen dank für eure kommentare und das anschauen des video-blogs.
natürlich ist ein harter anschlag immer die spitze der dynamik. man sollte alle facetten beherrschen. aber wenn es lauter sein soll, sollte man nicht zum amp laufen und lauter drehen, sondern alle möglichkeiten in seinen fingern haben!! immer und jederzeit! auch wenn der weg zum amp versprerrt ist..
oder der nicht mehr lauter geht.. :-))
das ist kein blog in dem es heisst: spielt alle doll! also bitte nicht falsch verstehen, denn das sage ich nicht. ich sage aber: je grösser deine dynamischen fähigkeiten mit deiner anschlaghand sind desto variabler dein spiel!!
und auch bei harten anschlag sollten schnelle passagen möglich sein. das ist einfach eine frage der übung! kraftschnelligkeit und kraftausdauer!
viele grüsse und bis später, markus
MaD jAZZ
Mai 31st, 2010 at 06:33
Hallo Markus,
ich habe gar keinen Verstärker…
Freestyler
August 10th, 2010 at 07:09
Hida-hey….das lernen geht bei allen LernCD’s…..Lernvideos…..und Selbstfindung….nicht in die richtige Richtung. Das alles sind letztlich nur Hilfmittel….aber das effektive lernen geht meiner Meinung nur mit einem Lehrer….der dir die Noten..die Technik und und und……. beibringt. Selbst angelernte Fehler sind schwer wegzubekommen….
LG….Freestyler
Hans-Peter
November 3rd, 2011 at 12:21
Hi Markus,
wiso kann man Deine videos auf Bassnews nicht mehr anschauen? Jedesmal die Maldung “dieses Video ist privat”
grüße HP
markus setzer
November 10th, 2011 at 07:34
hallo hans-peter,
vielen dank erstmal für deine nachricht und dein interesse an meinen tutorials.
warum meine video-clips nicht mehr zu sehen sind hat einen einfachen grund:
ich bin mit vielen videos von der bild- und tonqualität her einfach nicht mehr zufrieden. da gibt es teilweise gegenlicht, übersteuerungen usw… ich bin seit einiger zeit schon sehr unzufrieden damit. deswegen möchte ich einen neuen und konzeptionell überarbeiteten Kanal aufbauen… das ist alles. Die Youtube Videos insgesamt, also im allgemeinen haben seit einiger durch verbesserte technik einfach eine höhere qualität. ausserdem, wenn ich ganz ehrlich bin, stehe ich auch nicht mehr so richtig hinter dieser Esmeralda-Performance…ich möchte einfach etwas neues machen…deswegen der schritt.
also nicht grämnen oder sauer sein, ich werde bald neues/anderes material anbieten.
Viele Grüße und ich hoffe auf dein verständnis, Markus
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